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Der Anspruch, eine familienfreundliche Gemeinde zu sein, heißt immer auch im Verkehrsbereich den Belangen von Fußgängern und Radfahrern eine hohe Priorität einzuräumen. Leutkirch bietet mit seiner Vielzahl an Parkmöglichkeiten und als Stadt der "kurzen Wege" eigentliche ideale Voraussetzungen dafür, möglichst viele Wege umweltfreundlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Radfahren und zu Fuß gehen hält nicht nur fit und spart Geld, sondern schont auch die Umwelt durch die Einsparung von Millionen Tonnen CO².

Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dazu zu bewegen bei Kurzstrecken aufs Auto zu verzichten, bedarf es an einigen Stellen einer Verbesserung der Fußgänger- und Radwegesituation. So z.B. im Bereich des Radweges Kemptener Straße bis zum Freibad oder in der Ottmannshofer- und Memminger Straße bis in den Bereich der Kreuzung am Viehmarktplatz. Ebenso stellt die Abbiegesituation stadtauswärts beim Freibad für Fahrradfahrer und die Querungssituation der Kemptener Straße beim Freibad für Fußgänger eine Gefahrensituation dar.

Insbesondere für die Teilorte sind teilweise Verbesserungen in den Radwegeverbindungen, sowie kreative Ideen für die Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs notwendig. Im Interesse insbesondere von älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen ist die rasche Erhöhung des Bahnsteiges am Leutkircher Bahnhof von zentraler Bedeutung.

Der zunehmende Auto- und LKW-Verkehr aus und in Richtung Kempten stellt für die Bewohner von Wuchzenhofen, Adrazhofen und der Kemptener- und Isnyer Straße eine wachsende Belastung dar. Hier sollte der Gemeinderat baldmöglichst einen Planungsauftrag mit verschiedenen Varianten für eine Umgehungsstraße Isnyer- zur Kemptener Straße in Auftrag geben. Hierbei müssen aber auch die Belange des Naturschutzes Berücksichtigung finden.


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