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Der Bürgerentscheid vom Januar 2008 hat die Bevölkerung
fast gespalten. Die Finanzkrise und Marktanalysen setzten
einem überstürzten Handeln und einer schnellen Bebauung
natürliche Grenzen. Es gilt nun die Verträge zu
prüfen und unter Respektierung des Bürgerentscheides
sinnvolle Alternativen zu entwickeln.
Tritt die Firma Klenk von dem geplanten Projekt zurück,
ist die Stadt gefordert, Verantwortung zu übernehmen
und bürgernahe Lösungen zu entwickeln. Aus Sicht
der Leutkircher Liste sollte eine Machbarkeitsstudie zum Erwerb
des Geländes und zum Ausbau eines Energiehofes entwickelt
werden. Die Stadt hat einen historischen Anspruch und eine
historische Verpflichtung an dem Gelände. Sie muss Herr
des Verfahrens sein und bleiben. Sinnvoll wäre, das Gelände
möglichst schonend für Anwohner und Umwelt zu nutzen.
Ein Paradebeispiel liefert die Gemeinde Morbach im Hunsrück,
die ein ehemaliges Militärgelände bereits für
den Einsatz erneuerbarer Energien nutzt (www.energielandschaft.de).
Eine Reportage zu Morbach können Sie auf der
SWR-Website anhören. Ein weiteres Beispiel für
eine humane, landschaftsgerechte Nutzung liefert der Biomassehof
Kempten/Riederau Hier wird bereits seit 1997 unter dem Dach
einer Genossenschaft heimische Biomasse in CO²-neutrale
Energie umgesetzt (www.holzbrennstoffe.de).
Heimische Arbeitsplätze unter Beteiligung von ansässigen
Unternehmen, Bürgern und kommunaler Träger könnte
aus Sicht der Leutkircher Liste die Grundlage für eine
sinnvolle Nutzung des Urlauer Tann bilden.
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